Die Werkschau im Rahmen des Symposiums an der AMD Düsseldorf wurde von Studenten des zweiten und vierten Semesters des Studiengangs Interior Design B.A. ausgerichtet. Sie zeigte unterschiedliche Zugänge zum Entwerfen und machte auch die Entstehung der ausgestellten Arbeiten nachvollziehbar.
Bei Herrn List bestand die Semesteraufgabe darin, ausschließlich digital und mit Künstlicher Intelligenz zu entwerfen. Diese Arbeitsweise thematisierte er in seinem Vortrag zur Eröffnung der Werkschau.
Die Studenten des zweiten Semesters hatten das Entwerfen bei Prof. Dipl.-Ing. Felix Schwake bis dahin ausschließlich analog kennengelernt. Ohne einen entsprechenden Arbeitsauftrag entwickelten sie eigenständig eine Gegenthese zum KI-gestützten Entwerfen. Sie stellten analoge Arbeiten aus und zeigten deren Entwicklungsprozess – von ersten Überlegungen und Skizzen bis zu den Modellen.
Frau Soumaya Hmissi, Herr Tim Dreckstraeter und Frau Sara Mohammed erläuterten diesen Ansatz in ihrem gemeinsamen Beitrag „Geschwindigkeit vs. Haltung“. Dabei verstanden sie die in die Entwicklung einer Arbeit investierte Zeit als produktiven Bestandteil des Entwurfsprozesses.
Randnotiz zum Ausstellungstag: Die Werkschau war bereits zur morgendlichen Eröffnung des Symposiums aufgebaut. Während des Vortrags von Herrn List brach mittags ein Sommergewitter los. Die Ausstellungsstücke mussten deshalb kurzfristig abgebaut werden.
Von links nach rechts: Präsidentin der Architektenkammer NRW Katja Domschky, Tim Dreckstraeter, Soumaya Hmissi, Sara Mohammed und Prof. Dipl.-Ing. Felix Schwake.