Möblierung
BMW Motorsport Rennpräsenzen

Mit der Rückkehr von BMW in die Deutsche Tourenwagen Meisterschaft entwickelte Felix Schwake die Gestaltung und Möblierung der mobilen BMW Motorsport Rennpräsenzen. Im Mittelpunkt stand dabei die Aufgabe, eine architektonische Umgebung zu schaffen, die der Dynamik und technischen Präzision des Motorsports einen klaren räumlichen Hintergrund gibt.

Die von Rennen zu Rennen transportierten Backoffice- und Arbeitsbereiche mussten höchsten funktionalen Anforderungen genügen: extreme Robustheit, schnelle Mobilität, flexible Nutzung und gleichzeitig eine präzise gestalterische Qualität.

Felix Schwake beantwortete diese Anforderungen mit einer bewusst reduzierten Formensprache. Kraftvolle geometrische Körper und klare Linien schaffen eine ruhige architektonische Ordnung innerhalb der hochdynamischen Motorsportumgebung. Die Gestaltung verzichtet bewusst auf visuelle Überladung und bildet stattdessen einen konzentrierten Hintergrund für Technik, Teamarbeit und Organisation.

Die Farb- und Flächengestaltung nimmt die Dynamik des Motorsports auf, ohne dabei in dekorative Effekte zu verfallen. Gerade das Zusammenspiel aus klarer Geometrie und leichter, präziser Farbwirkung erzeugt eine Atmosphäre technischer Ruhe und Kontrolle.

Für das Projekt wurden eigens neue Konstruktionslösungen entwickelt, um die Möbel hochmobil und gleichzeitig außergewöhnlich widerstandsfähig zu machen. Die Objekte mussten den permanenten Auf- und Abbauprozessen sowie den wechselnden Einsatzorten standhalten, ohne ihre formale Präzision oder funktionale Qualität zu verlieren.

Die Möbel verstehen sich dabei nicht als reine Ausstattungselemente, sondern als Teil eines architektonischen Gesamtkonzepts. Funktion, Materialität und räumliche Wirkung werden als Einheit behandelt.

Das Projekt verdeutlicht exemplarisch eine zentrale Haltung der Arbeiten von Felix Schwake: Auch in technisch und organisatorisch hochkomplexen Umgebungen soll Gestaltung Ruhe, Klarheit und Konzentration ermöglichen. Architektur und Interior Design werden nicht als Selbstinszenierung verstanden, sondern als strukturierender Hintergrund für Handlung, Kommunikation und Präzision.

Umgesetzt wurde das Projekt gemeinsam mit freiraum. Münster.