QUBIQUE
Design-Messe Berlin
Ende 2011 präsentierte Felix Schwake auf der internationalen Designmesse QUBIQUE in Berlin erstmals große Teile seiner neuen Kollektion einem internationalen Publikum. Die Messe galt als Plattform für zeitgenössisches Möbel- und Interior Design und bot insbesondere experimentellen und architektonisch orientierten Positionen Raum.
Gezeigt wurden unter anderem das Design-Bett B-1 sowie der bereits ausgezeichnete Multimediatisch K-1. Beide Entwürfe verdeutlichten die zentrale gestalterische Haltung von Felix Schwake: die Verbindung von minimalistischer Geometrie, technischer Integration und funktionaler Ruhe.
Das Ausstellungskonzept des Messestandes war vollständig in Weiß gehalten und verstand sich selbst als räumliche Inszenierung der ausgestellten Arbeiten. Hochglanzlackierte Oberflächen wurden bewusst mit warmen Echtholzmaterialien kontrastiert. Dadurch entstand eine Atmosphäre zwischen technischer Präzision und materieller Wärme.
Die Möbel wurden nicht als dekorative Einzelobjekte präsentiert, sondern als Teil einer architektonischen Gesamtwirkung. Die reduzierte Farbigkeit und die klare Geometrie des Standes erzeugten eine ruhige räumliche Ordnung, innerhalb derer die ausgestellten Objekte ihre Wirkung entfalten konnten.
Besonders charakteristisch für die gezeigten Arbeiten war die vollständige Integration funktionaler Anforderungen in die Gestaltung. Multimedia-Technik, Stauraum und organisatorische Funktionen verschwinden innerhalb der Möbelkörper und treten im Raum visuell kaum in Erscheinung. Die äußere Form bleibt dadurch konsequent reduziert und ruhig.
Der Multimediatisch K-1 verdeutlichte exemplarisch diesen Ansatz: Trotz umfangreicher technischer Ausstattung bleibt die Arbeitsfläche frei von sichtbarer Technik und ermöglicht eine konzentrierte räumliche Atmosphäre. Das Design-Bett B-1 wiederum untersuchte die Idee maximaler räumlicher Reduktion im Kontext des Schlafraums.
Die Präsentation auf der QUBIQUE 2011 markierte einen wichtigen Entwicklungsschritt in der öffentlichen Wahrnehmung der Arbeiten von Felix Schwake. Die Messe machte deutlich, dass seine Entwürfe weniger als klassische Möbelkollektionen verstanden werden sollten, sondern vielmehr als räumliche Systeme zwischen Architektur, funktionaler Kunst und Interior Design.