Interior Design
Penthouse im Kölner Himmel

Das Penthouse verfolgt eine konsequent reduzierte räumliche Haltung, die auf Klarheit, Ruhe und bewusste Aufmerksamkeit ausgerichtet ist. Architektur und Interior Design werden nicht als dekorative Inszenierung verstanden, sondern als zurückhaltender Hintergrund für Kunst, Alltag und persönliche Objekte.

Die Gestaltung basiert auf einer durchgängigen Ordnung aus klaren Geometrien, präzisen Proportionen und monochromen Oberflächen. Die Räume bleiben bewusst ruhig, sodass ausgewählte Kunstwerke, Sammlungsstücke und persönliche Gegenstände ihre Wirkung ohne visuelle Konkurrenz entfalten können.

Die Arbeiten von Felix Schwake integrieren dabei sämtliche funktionalen Anforderungen des Alltags vollständig in die Architektur der Möbel. Technik, Stauraum und organisatorische Funktionen treten visuell zurück und ermöglichen eine außergewöhnlich aufgeräumte räumliche Atmosphäre.

Im Schlafzimmer, im Arbeitsbereich sowie im Wohnraum sammeln die Objekte die jeweils notwendigen Funktionen in ihrem Inneren. Bildschirme, HiFi-Technik, Kabel, Arbeitsmittel und technische Infrastruktur bleiben unsichtbar integriert und dennoch unmittelbar nutzbar.

Der aus dem Schreibtisch ausfahrbare Bildschirm, die vollständig integrierte HiFi-Anlage im TV-Board sowie die Technikschubladen des Bettes folgen dabei derselben gestalterischen Haltung: Technik soll nutzbar sein, ohne permanent räumliche Aufmerksamkeit einzufordern.

Das vollständig in Weiß gehaltene Farbkonzept verstärkt die räumliche Ruhe zusätzlich. Die hochglänzenden Oberflächen reflektieren Licht, Farben und Atmosphäre des Raumes und erzeugen eine besondere Leichtigkeit der Objekte. Möbel wirken dadurch weniger als schwere Einzelkörper, sondern vielmehr als Teil einer zusammenhängenden räumlichen Ordnung.

Die Gestaltung orientiert sich bewusst an einer musealen Zurückhaltung. Nicht die Möbel selbst sollen dominieren, sondern die Atmosphäre des Raumes und die Dinge, denen bewusst Aufmerksamkeit gegeben wird.

Materialität, Lichtreflexion und Proportion besitzen dabei zentrale Bedeutung. Die räumliche Wirkung entsteht nicht aus dekorativer Komplexität, sondern aus Präzision, Reduktion und der sorgfältigen Integration funktionaler Anforderungen.

Das Projekt zeigt exemplarisch die Haltung von Felix Schwake zwischen Architektur, Interior Design und funktionaler Kunst: Räume sollen Ruhe ermöglichen, Konzentration fördern und dem Leben einen klaren räumlichen Hintergrund geben.

Schreibtisch

HiFi-Sideboards

Schränken

Bett