Kollektion
Dauerausstellung in Nürnberg
Mit der Dauerausstellung im BSK Designhaus in Nürnberg wurden Arbeiten von Felix Schwake erstmals dauerhaft in einem architektonischen Ausstellungskontext präsentiert, der bewusst den Dialog zwischen Bauhaus-Tradition, funktionaler Kunst und zeitgenössischer Arbeitskultur sucht.
Gezeigt wurden ausgewählte Werke aus den aktuellen Kollektionen mit dem Schwerpunkt Konferenz- und Chefzimmer. Im Mittelpunkt standen dabei Objekte, die Funktion, technische Integration und räumliche Ruhe als zusammenhängende architektonische Aufgabe verstehen.
Die Ausstellung fand in den historischen Räumlichkeiten des Palais am Milchhof statt. Die klare räumliche Sprache der Architektur bildet einen bewusst zurückhaltenden Rahmen für die reduzierten geometrischen Arbeiten von Felix Schwake.
Die Möbel verstehen sich nicht als dekorative Einzelobjekte, sondern als Teil einer atmosphärischen Gesamtordnung. Technik, Stauraum und funktionale Anforderungen werden vollständig in die Geometrie der Objekte integriert, sodass Ruhe und Konzentration im Raum erhalten bleiben.
Gerade im Kontext von Konferenz- und Arbeitsräumen besitzt diese Haltung besondere Bedeutung. Die Arbeiten untersuchen, wie Architektur und Interior Design Bedingungen schaffen können, unter denen Kommunikation, Konzentration und Wahrnehmung unterstützt werden, ohne durch visuelle Überlagerung permanent gestört zu werden.
Die reduzierte Formensprache der ausgestellten Werke steht dabei bewusst in Beziehung zur historischen Bauhaus-Architektur des Ortes. Materialität, Proportion und geometrische Klarheit bilden eine gemeinsame gestalterische Grundlage, ohne historisierend zu wirken.
Die Ausstellung verdeutlicht zugleich die grundsätzliche Haltung der Arbeiten von Felix Schwake zwischen Architektur, Interior Design und funktionaler Kunst: Gestaltung soll nicht dominieren, sondern dem Leben, der Arbeit und der Atmosphäre einen ruhigen räumlichen Hintergrund geben.
Die präsentierten Konferenz- und Chefzimmerlösungen zeigen exemplarisch, wie technische Funktionalität, Stauraum und organisatorische Anforderungen vollständig integriert werden können, ohne die räumliche Klarheit aufzugeben.
Die Dauerausstellung im BSK Designhaus machte diese Haltung dauerhaft öffentlich erfahrbar und stellte die Arbeiten in einen größeren architektonischen und kulturhistorischen Zusammenhang.